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BKW früherBernd Kurt Wagner wurde im Januar 1969 in Bernkastel an der Mosel geboren - als Sohn eines Gerichtsvollziehers und einer Krankenschwester. BKW lebt heute mit seiner Familie in Wittlich. Und schon ist der Kreis geschlossen, denn auch seit 1969 gibt es eben jenen Kreis, der Bernkastel-Wittlich heißt und von der Fläche her der zweitgrößte Landkreis in Rheinland-Pfalz ist. Er liegt rechts und links der Mosel. Moselabwärts links die Eifel und rechts der Hunsrück. Die vulkanische Eifel, das romantische Moseltal und der wald- und wiesenreiche Hunsrück prägen das Bild. Das hört sich nicht nur sehr schön an, sondern ist es auch. Wer es nicht glaubt, kommt vorbei und schaut es sich vor Ort an - über die Moselschiene, die Mosel selbst, die Autobahn A1 oder A60 und B50 neu (demnächst), über den Flughafen Hahn im Hunsrück, oder einfach zu Fuß oder mit dem Rad über den Lieserpfad, den Eifelsteig oder den Maare-Mosel-Radweg. Nach Ausbildung in Wittlich und Trier ging BKW (bereits während des Studiums - sozusagen zwischendurch) 1991 nach Sachsen, um nach dem Fall der Mauer ehrenamtlich am Wiederaufbau der neuen Bundesländer mitzuwirken. Für ihn selbst überraschend, bekam er auf seine Bewerbungen bei verschiedenen Sächsischen Ministerien, drei Zusagen und mangels tiefgreifender Verwaltungskenntnisse, entschied er sich schließlich kurzerhand in dem Ministerium zuzusagen, das im schönsten Gebäude residierte.

BKWs Familie stammt mütterlicher Seits aus der Oberlausitz einem bezaubernden Flecken im Freistaat Sachsen, im Dreiländereck mit Tschechien und Polen. Die Mutter ging vor dem Bau der Mauer zur Ausbildung „in den Westen". Ein Umstand, der rundum begrüßenswert war - so findet BKW heute - nicht nur wegen seiner eigenen „Entstehungsgeschichte". Die DDR - der sozialistische Unrechtsstaat auf deutschen Boden - war ihm aufgrund der zum Teil mehrmals jährlich stattfindenden Besuche der Verwandtschaft nicht unbekannt, sondern mehr als präsent und prägend. Langfristige Visumsanträge, Grenzkontrollen, Mindestumtausch, mangelhafte Infrastruktur, politische Indoktrination, Freiheitsentzug für seine Bürger, der „Schwarze Kanal", HO und Konsum, Trabi und Wartburg, aber auch Rundumversorgung (zwar mit Versorgungsengpässen), ländliche Idylle „in einer Welt von gestern", vielfältige Kontakte zu Menschen die einen nicht einfachen Alltag zu bewältigen hatten und dem „Ost-Sandmännchen", das nach der Wende „übernommen" wurde, sind nur wenige Erinnerungen, die sich dauerhaft eingeprägt haben.

BKW studierte schließlich politische Wissenschaften und öffentliches Recht und wollte sich möglichst frühzeitig gegen linke Politik engagieren, die u.a. den Glauben an die Wiedervereinigung schon frühzeitig aufgegeben hatte und der endgültigen Teilung Deutschlands das Wort redete.

Kurzerhand trat BKW mit 16 der Jungen Union bei, deren Vorsitzender im Landkreis Bernkastel-Wittlich er in den Jahren 1992 bis 1996 war. Lange Zeit engagierte er sich in verschiedenen Gremien der JU auf Stadt-, Kreis- und Landesebene, der CDU in Stadt und Kreis sowie in verschiedenen Ausschüssen der Stadt Wittlich und des Landkreises Bernkastel-Wittlich. Erst durch sein dauerhaftes berufliches Engagement in Brüssel, sah sich BKW nicht mehr in der Lage im notwendigen Umfang die Arbeiten in den Gremien vor Ort wahrzunehmen und entschied sich diese ruhen zu lassen. Einem Umstand, von dem sich BKW nicht zuletzt aufgrund moderner Kommunikationsmittel, einem Home-Office sowie guten Mitarbeitern und Kollegen heute in großen Teilen freischwimmen konnte.

1991 - 1995, immer für mehrere Monate im Jahr, war BKW im Sächsischen Staatsministerium des Innern in Dresden im Bereich der Pressestelle und im Ministerbüro tätig. Allerdings mussten die Minister Krause, wegen seiner Stasi-Vergangenheit und Eggert, wegen angeblicher persönlicher Verfehlungen zurücktreten. Daher wurde aus der unterschriftsreifen Anstellung, trotz noch nicht abgeschlossenem Studium, nichts. Wiederum ein Umstand, über den BKW heute nicht ganz unglücklich ist. Mit der damaligen Pressesprecherin im SMI, die von der Stasi verfolgt, schließlich aus der DDR ausgewiesen wurde und heute in der Nähe von München lebt, verbindet BKW bis heute eine enge Freundschaft.

Arbeitsplatz in Brüssel1997 - nach Abschluss des Studiums - ging BKW für ein Praktikum ins Europäische Parlament nach Brüssel und siehe da, eine Stelle beim rheinland-pfälzischen Listenführer und CDU-Europaabgeordneten Dr. Werner Langen wurde frei. Dort stieg er als Büroleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter 1998 kurzerhand in die europäische Politik ein. Und blieb fast sieben Jahre in dieser Position. Noch heute pflegt er sehr gute Kontakte zu Langen, steht im ständigen Austausch mit ihm und berät ihn noch in geringem Umfang.

2005 kam das größte deutsche Handelsunternehmen, die METRO AG, auf BKW zu und fragte, ob er sich vorstellen könne, die neu zu schaffende EU-Repräsentanz des DAX30-Unternehmens in Brüssel aufzubauen. Er konnte. Und wechselte 2005 als "Head of Brussels Office" in die Dienste des international aufgestellten Konzerns, der u.a. die Vertriebslinien Metro Cash&Carry, Real, MediaMarkt, Saturn und Galeria Kaufhof im Portfolio hat.

Parallel - auch schon in Diensten des Abgeordneten Langen - betreute und koordinierte BKW bis 2010 die Aktivitäten des „Landesverband Brüssel", des Wirtschaftsrat der CDU e.V..

 

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